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Dub

 

     


Dub

Dub, bzw. das Dubbing (auch Dub Mix oder Version) ist eine bedeutende Spielart des Reggae. Es handelt sich um ein Ende der sechziger Jahre in Jamaika entwickeltes, instrumentales Musizierverfahren, welches die typischen Reggae-Bassläufe und -Rhythmen aufnimmt und schnell global adaptiert wurde. Dub ist inzwischen eine eigenständige Richtung des Reggae, die wiederum in zahlreiche Strömungen aufgespalten ist. Seit Anfang der siebziger Jahre werden auch die Instrumental-Versionen eines Songs oder Tracks als Dub bezeichnet.

Speziell auf den Reggae 7" (Singles) wird (meist auf der B-Seite) der Dubmix des Originalstücks (A-Seite), mittels Effekten wie Reverb, Echo, Phaser und anderen elektronischen Geräten, verändert. Aus den aufgezeichneten Tonspuren des Originals wird die Gesangsspur entfernt, die Spuren der einzelnen Instrumente werden im Studio neu abgemischt, verzerrt oder anderweitig verändert und manchmal sogar komplett neu arrangiert (Remix). King Tubby, der unumstrittene Pionier des Dub, nutzte für seine Dubs Delay, Slide Faders und das Phasing. Die so entstandenen Versionen setzte er in seinem Soundsystem ein. Erst durch die Mehrspurtechnik (ab 1973 Vierspurtechnik, später 8 und mehr) wurde es möglich, die Instrumentierung auf zwei weitere Spuren zu verteilen und somit den Dub variantenreicher zu gestalten.

Wichtige Vertreter

• King Tubby
• Lee 'Scratch' Perry
• Augustus Pablo
• Mad Professor
• Adrian Sherwood
• Bill Laswell
• Prince Far I
• Dub Syndicate
• Jah Shaka

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