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Hardcore Techno

 

     


Hardcore Techno

Hardcore Techno ist der Oberbegriff für die schnellsten Varianten der Technomusik und bewegt sich in einem Tempospektrum ab ca. 160 BPM.

Als Erfinder des Hardcore Techno gilt der Frankfurter Marc Acardipane mit seiner Veröffentlichung "We have arrived" (unter dem Pseudonym "Mescalinum United", 1990), das auf seinem schon 1989 mit Don Demon gegründeten Label Planet Core Productions (PCP) veröffentlicht wurde.

1992 gründete der Niederländer Paul Elstak (alias DJ Paul) das Label Rotterdam Records und legte mit der ersten Veröffentlichung "Amsterdam Waar Lech Dat Dan?" den Grundstein für die Entwicklung des Subgenres Gabber.

Der Zenith wurde gegen Mitte der 90er erreicht, als die Hardcore-Szene noch untrennbar mit der Techno-Szene verknüpft war und an Großveranstaltungen Hardcore meist auf dem Mainfloor gespielt wurde. DJs und Musikproduzenten wie The Prophet, DJ Dano, DJ Gizmo und Buzz Fuzz (zusammen bekannt als The Dreamteam) galten als Stars. Hardcore-Compilations wurden selbst von Major-Labels (z.B. BMG) hergestellt und verkauft - mit Namen wie Thunderdome oder Terrordrome. Die Verbindung zwischen Hardcore Techno und Pop-Kultur gelang 1995 dem englischen Duo Lee Newman und Michael Wells (bekannt unter dem Pseudonym Technohead) mit dem Titel "I wanna be a Hippie".

Das breite Interesse an Hardcore Techno nahm sehr schnell wieder ab. Auch an Techno-Parties waren Hardcore-Floors nicht mehr selbstverständlich, sondern meist nur noch in speziellen Clubs oder an Großveranstaltungen anzutreffen.

In den folgenden Jahren entstand eine unüberblickbare Vielfalt an Genre-Unterteilungen und Kategorisierungen. Bezeichnungen wie Terror, Speedcore oder Breakcore setzten sich weiträumig durch, während Ausdrücke wie "Mainstyle" oder "Newstyle" nur regionale Bedeutung erlangten.

Hardcorestile wie Gabber, Speedcore, usw. sind Ausdrucksmittel der jährlichen Fuckparade und der Frankfurter Nachttanzdemo.

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