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Cool Jazz

 

     


Cool Jazz

Der Cool Jazz stellt eine Weiterentwicklung des Bebop dar. Oft wird er auch als Gegenbewegung zum hektischen Bebop betrachtet. Während der Bebop tanzbaren Charakter hat, ist der Cool Jazz eher konzertant orientiert, hat langsameres Tempo und weitgeschwungene Melodiebögen.

Cool Jazz ist eine kühle, jedoch nicht kalte Musik. Erste Aufnahmen entstanden in den späten 1940ern vom Claude Thornhill Orchester.

Ein stilbildendes Album ist "Birth of the Cool" von Miles Davis. Es sollte in keiner Jazz-Sammlung fehlen.

Hauptvertreter
• Miles Davis
• Lennie Tristano
• Dave Brubeck with Paul Desmond
• Modern Jazz Quartet
• Gerry Mulligan
• Bill Evans (Jazzpianist)
• Lee Konitz
• Chico Hamilton
• George Shearing
• Chet Baker

Am Ende des 2. Weltkrieges lassen enttäuschte Musiker und Resigniationen der Nachkriegszeit ihre Gefühle im Cool-Jazz wiederspiegeln, vor allem Miles Davis. Die Eigenschaften des Cool-Jazz sind: - vibratolose, undynamische, verhauchte und gedämpfte Tongebung - die meist gleitende Melodiebewegung ("relaxed") mit langgezogenen Tönen und oft "verschleppten" phraseneinsätzen - melanchonischer,resignierter Ausdruck - Bevorzugung der Compe (vorallem mit Trompete, Saxophon, Klavier, Gitarren, Bass, Drums) - klassische / polyphone Elemente, z.b. Bachs stücke wurden verjazzt.

Literatur
• Knaurs Jazzlexikon
• Joachim-Ernst Berendt, Das Jazzbuch
• Joachim-Ernst Berendt, Die Story des Jazz

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