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Exotica Jazz

 

     


Exotica

Spielart des Jazz.

Exotica war eine populäre Spielart des Jazz. Sie entstand in den 1950er Jahren in den USA als Crossover von brasilianisch/lateinamerikanisch beeinflusstem Jazz im Stile eines Cal Tjader mit Weltmusik unter Verwendung von Instrumenten und musikalischen Elementen verschiedener ethnischer, bevorzugt tropischer Musikkulturen. Der Name leitet sich von Martin Dennys 1956 erschienenem Album "Exotica" ab.

Exotica verstand sich als angenehme Hintergrundmusik (Easy Listening) zur Komplettierung des exotischen Ambientes einer neo-primitivistischen Freizeitkultur, die vor allem Materialien und zumeist imitierte Kunstgegenstände des Kulturaums Südsee, zum Beispiel Bambus und Tikis, zur Schaffung künstlicher Paradiese verwendete. Aufgrund des illustrativen Charakters dieser Musik gibt es formale Entsprechungen zu Filmmusik. Neben den Anklängen an naive Vorstellungen von der Musik primitiver Völker wurden auch menschlich erzeugte Tier-, insbesondere Vogelstimmen in die Exotica-Musik integriert. Der musikalische Ausdruck oszilliert zwischen weichen entrückt-atmosphärischen Klängen ("Hawaii-Musik") und rituell-ekstatischen Tanzrythmen, wie dem Mambo.

Exotica wurde in den 1990er Jahren im Zuge eines Swing-Revivals wiederentdeckt und beeinflusste Musikstile wie Lounge.

Bedeutende Vertreter:
• Martin Denny
• Les Baxter 
• Arthur Lyman 
• Juan Garcia Esquivel 
• Perez Prado 
• Gene Rains
• Chaino 
• Yma Sumac
• Warren Barker
• Milt Raskin 
• Xavier Cugat

Berühmte Alben:
• "Exotica", "Quiet Village", "Primitiva", "Hypnotique" (Martin Denny)
• "Ritual Of The Savage", "Tamboo" (Les Baxter)
• "Voodo Suite" (Perez Prado)
• "Taboo" (Arthur Lyman)
• "Kapu" (Milt Raskin)
• "Voice Of The Xtabay" (Yma Sumac)

Songs:
• "Quiet Village"
• "Caravan"
• "Taboo"
• "Bali H'Ai"
• "Misirlou"
• "Moon of Manakoora"
• "Hawaiian War Chant"

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