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Improvisierte Musik

 

     


Improvisierte Musik

Improvisation (v. ital.: improvviso unerwartet, aus lat.: im in; proviso vorhersehen) bedeutet, etwas ohne Vorbereitung, aus dem Stegreif oder ad hoc dar- oder herzustellen.

Improvisation in der Musik

In der Musik versteht man darunter die spontane Erfindung musikalischer Ereignisse. Diese können frei von Vorgaben sein (freie Improvisation) oder sich an einem gegebenen Stück orientieren wobei melodische, harmonische und rhythmische Elemente variiert werden können. Beide Improvisationstechniken sind wesentlich für den Jazz und auch in der neuen Musik gelegentlich anzutreffen. Die konzeptgebundene Improvisation, eine weitere Form, wird häufig als Vorstufe zur freien Improvisation angesehen, dabei hat sie durchaus ihren eigenen Wert. Beispiel für Konzepte sind: Improvisation über ein Ostinato, über einen Text oder bei Gruppenimprovisation ein vorher vereinbartes Besetzungsschema (z.B. Tutti-Duo).

Unter Improvisation versteht man musikalische Freiheit. Musiker improvisieren, das heißt sie ändern, oft zu einem bestimmten Thema, aus dem sich dann Variationen ergeben. Improvisiert man, so spielt man ohne Noten und frei aus dem Kopf heraus. Dabei hat man aber noch bestimmte Angaben, man muss beispielsweise in der gleichen Tonart bleiben, so dass es sich gut anhört. Oft wird auch nur die Begleitstimme abgeändert und zur immer gleichen Melodie immer verschiedene Begleitstimmen erfunden, die zu ganz verschiedenen Wirkungen auf die Zuschauer führen können.

Improvisation im Theater

Es existieren einige spielerische Formen der Improvisation im Theater oder im Schauspiel.

Zwei Beispiele finden sich beim Theatersport oder dem 'Marathon'. Hierbei beginnen zwei Schauspieler eine Handlung oder eine Tätigkeit darzustellen die ihnen gerade im Moment einfällt, wie zum Beispiel schwimmen oder fechten. Nun haben die zuschauenden Schauspieler die Möglichkeit zu klatschen, um das geschehen zu unterbrechen. Derjenige, der geklatscht hat, wechselt die in die Szene und ein anderer verlässt sie. Der neue Schauspieler improvisiert nun eine andere Handlung, auf die sein Partner einsteigen muss. Der Marathon ist eine sehr gute Übung, um sich verschiedenen Rollen auszusetzen und eignet sich gewissermaßen als schauspielerische Aufwärmübung.

Improvisation im allgemeinen Sprachgebrauch

Improvisation im allgemeinen Sprachgebrauch meint den spontanen praktischen Gebrauch von Kreativität zur Lösung von auftretenden Problemen. Typisch ist etwa die Zweckentfremdung von Werkzeugen oder Materialien. Improvisation als Strategie herrscht in der Do it yourself-Bewegung, oder beim Hacker vor. Eine Ikone dieser Sorte Improvisation war die Fernsehfigur MacGyver, die in fast jeder Folge der Fernsehserie erstaunliche Konstruktionen aus Tesafilm und herumliegenden Gegenständen schuf.

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